Direkt zum Hauptbereich

„Du bist schön, aber dafür kannst du nichts.“

Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten
Woche 12


Am Montag arbeite ich an dem Projekt „Kennst du schon“ und „Weißt du schon“. Hierbei handelt es sich um die Erstellung von Plakaten mit Wissenswertem über bestimmte deutsche, österreichische oder schweizer Städte oder Kulturen, die in den Klassenzimmern aufgehängt werden und den SchülerInnen zur Erweiterung von Landeskundewissen dienen sollen. Hier profitiere ich von dem  absolvierten Seminar Projektmanagement.  

Am Dienstag beginne ich den Tag mit einem Workshop zu dem Thema Akkusativ und trennbare Verben für das A1-Niveau. Am Nachmittag übernehme ich eine Wiederholungsklausuraufsicht eines Schülers eines B1-Kurses. Anschließend korrigiere ich die Prüfung und trage die Note im System ein und gebe dem Schüler per E-Mail sein Ergebnis weiter. Am Abend gebe ich einem Schüler eines A1-Kurses eine Extra-Einzelnachhilfestunde zum Hörverständnis. Danach wiederholt er den Hörverständnisteil der Abschlussprüfung und besteht die Prüfung. 

Am Mittwoch halte ich einen Workshop für einen C1-Kurs zum Thema Phonetik. Danach nehme ich am Spanischkurs teil, heute wiederholen wir den Unterschied zwischen por und para. Am Abend leite ich den Konversationsclub zum Thema Schönheit. Hier starten wir mit dem Lied Du bist schön von Alligatoah: https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=dlvStoOyEzE. Dieses Lied bietet den idealen Einstieg ins heutige Thema. Es beinhält interessante Wortspiele und Kritik an die Gesellschaft, worüber wir gut diskutieren können. Ich lerne, dass man deutsche Musik mit interessantem Text auch gut in den Unterricht einbauen kann.

Den Donnerstag starte ich erneut mit einem Workshop zum Thema Akkusativ und Verneinung für einen anderen A1-Kurs. Das Gute daran ist, dass ich dafür nichts extra vorbereiten muss, da ich die Power-Point Präsentation schon erstellt habe. Am Nachmittag beaufsichtige ich eine B2.A- Prüfung. Danach beende ich das Kennst du schon? und Weißt du schon? Projekt. Ich zeige der akademischen Leitung meine Arbeit. Kleinigkeiten soll ich noch verändern, sonst ist sie zufrieden.  Das erledige ich noch und gebe es zum Ausdruck, Laminieren und Aufhängen in den Klassenzimmern in Auftrag.

Am Freitag starte ich den Tag mit der Bewertung einer mündlichen Prüfung eines A1-Schülers. Danach habe ich ein Feedbackgespräch mit der akademischen Leitung und ein Videodreh, in dem ich über meine Erfahrungen spreche und ein Fotoshooting, das das Institut nutzen möchte, um zukünftige PraktikantInnen zu gewinnen. Am Abend leite ich wieder den Konversationsclub zum Thema Karneval in Deutschland und anschließend feiern die LehrerInnen mit einigen freiwillig gekommenen SchülerInnen im Haus Karneval. 
Ein Lehrer, eine Praktikantin und ein ehemaliger Schüler auf der Karnevalsparty des ICCA-Sprachinstituts. 


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sissi vs. Aschenbrödel

Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten Woche 5 Diese Woche beginnt mit einem Feedbackgespräch mit meinen Vorgesetzten der akademischen Leitung. Die andere Praktikantin und ich bekommen viel Lob und es werden die nächsten Projekte mit uns besprochen. Das Lob motiviert uns die kommenden Projekte gut zu erledigen. Danach nehme ich am Spanischkurs teil, wir üben Präpositionen . Anschließend korrigiere ich Abschlussprüfungen. Es handelt sich um den Teil A eines A2-Kurses eines Kollegen, der weder Zeit noch Lust auf diese monotone Korrektur hat. Dann wird diese Arbeit eben der Praktikantin abgegeben... Der Teil B wird im Laufe der Woche noch auf mich zukommen. Am Abend hospitiere ich in einem B2.A-Kurs, der das Thema Bewerbungsgespräch behandelt. Am nächsten Morgen bereite ich zwei Workshops vor, die ich später leite. Es geht um die Themen Konjunktiv II und Adjektivdeklination als Wiederholung insbesondere für SchülerInnen der A2-Kurse. Zudem hospitiere ich wieder im B2.A-Kurs, ...

Schreibe lieber schön, statt schnell an die Tafel!

Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten Woche 3 Die Woche beginne ich mit der Korrektur der zweiten Zwischenprüfung eines A1-Kurses. Die Korrektur des grammatikalischen Teils und des Lese- und Hörverstehens ist ziemlich monoton. Trotzdem gehört sie zum Lehrerjob dazu und muss erledigt werden. Am meisten nehme ich von der Korrektur des schriftlichen Teils mit. Hier gilt es nicht nur die Fehler anzustreichen, sondern auch abzuschätzen, wie streng diese - je nach Sprachniveau des Kurses - bewertet werden. Anschließend beginne ich mit der Hospitation in einem A2-Kurs. Das derzeitige Thema sind der Komparativ und der Superlativ , die im Lehrbuch mit Tierrekorden geübt werden. Der Lehrer dieses Kurses bindet mich immer wieder mit ein. So führe ich öfter kleine Übungen mit den SchülerInnen durch. Am Ende der Stunde bekomme ich Lob des Lehrers langsam und deutlich mit den SchülerInnen gesprochen zu haben und die Aufgaben gut erklärt zu haben. Er kritisiert allerdings meine Handschrift...