Beschreibung der ausgeführten Tätigkeiten
Woche 11
Woche 11
Am Montag sortiere ich die geschriebenen Zwischenprüfungen aller
Niveaustufen aus dem Jahr 2019. Die, die älter als ein halbes Jahr sind schmeiße
ich weg. Die restlichen bewahrt das Institut aus Datenschutzgründen noch auf.
Danach sortiere ich die bereits geschriebenen Prüfungen des Jahres 2020 ein. Am
Nachmittag helfe ich einem Kollegen bei der Erstellung von neuen Prüfungen. Diese
Aufgabe finde ich sehr interessant. Nun lerne ich, auf welche Punkte bei dieser
geachtet werden müssen.
Am nächsten Morgen hospitiere ich freiwillig in einem C1-Kurs eines
Kollegen, dem von einigen SchülerInnen nachgesagt wird, dass er der beste
Lehrer sei. Dem möchte ich nachgehen und herausfinden, was er anders macht. Er
beginnt den Unterricht mit folgender Diskussionsfrage: Sollen Kinder schon
mit 6 Jahren ein Handy bzw. Zugriff darauf haben? Er erzählt mir, dass er
sonst manchmal auch mit dem Spiel Blackstories oder dem Wort des
Tages der deutschen Welle den Unterricht startet, da dies interessanter
ist, als einfach mit der Hausaufgabenbesprechung anzufangen. Recht hat er! Danach
besprechen wir Modalpartikeln mithilfe des Buches und einer Power-Point
Präsentation. Die SchülerInnen sollen Intonationen üben, in anderen
Worten wie man Emotionen beim Sprechen rüberbringt. So sollen sie Sätze wie Das
ist praktisch und Das ist ABER praktisch dem Lehrer nachsprechen und
mit Arbeitsblättern die richtigen Modalpartikeln einzusetzen üben.
Danach besprechen wir mithilfe eines Textes zweiteilige Konnektoren wie sowohl…
als auch…, nicht nur… sondern auch… oder wenn… nochso… Nach
der Stunde rede ich mit dem Lehrer über weitere seiner Methoden. Interessant
finde ich, dass er darauf besteht, dass sich die SchülerInnen jede Stunde
woanders hinsetzen und somit einen anderen SitzpartnerIn haben. Das Ziel dabei
ist, dass der Unterricht nicht monoton wird. Letztlich muss ich zugeben, dass
mir der Unterricht bei ihm gut gefallen hat und ich mir seine Lehrmethoden
merken sollte.
Am Mittwoch übernehme ich einen Workshop für einen A1-Kurs zum Thema Phonetik.
Hier üben wir die besonderen deutsche Laute wie ö, ä , ü, au, eu, ei
usw. Gerade die A1-Kurse, die zum ersten Mal mit diesen Lauten konfrontiert
werden, benötigen Extra-Hilfe, um diese zu festigen. Anschließend springe ich
für einen Kollegen ein, seinen B2.A-Kurs zu unterrichten. Wir behandeln das Thema
Beschwerden, darum zeige ich den SchülerInnen im Unterricht einige
lustige Beschwerden aus dem Internet und lasse sie auch selbst welche
schreiben.
Am Donnerstag übernehme ich den B1-Kurs einer Kollegin. Wir behandeln die
Themen Zeit, während und Nominalisierung. Danach übernehme
ich noch die Bewertung von mündlichen Prüfungen eines A2-Kurses.
Am Ende der Woche korrigiere ich einige B1-Prüfungen und beaufsichtige eine
A2-Abschlussprüfung. Am Abend leite ich wieder mit einer anderen Kollegin den
Konversationsclub. Heute spielen wir Spiele: TABU und Werwolf. Diese kommen gut
bei den SchülerInnen an.
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